Jetzt – nach 10 Jahren – sollte gefeiert werden. Für den 13. September 2008 wurden ehemalige Mitbläser, befreundete Bläsergruppen und Christel, unsere Kreisbläserobfrau, eingeladen.

10 Jahre Kieler Füchse

Als wir im Herbst 1998 zu dritt begannen, uns für das Jagdhorn und das Jagdhornblasen zu interessieren, hätte wohl niemand gedacht, dass sich hieraus ein doch ganz stattliches Bläserkorps von zwischenzeitlich 13 Bläsern formieren würde. Die „Kieler Füchse“.
Jetzt – nach 10 Jahren – sollte gefeiert werden. Für den 13. September 2008 wurden ehemalige Mitbläser, befreundete Bläsergruppen und Christel, unsere Kreisbläserobfrau, eingeladen. Die Genehmigung, das Tiergehege „Schwentinepark“ in Raisdorf für unsere Auftritte zu nutzen, hatten wir in der Tasche und am Abend sollte uns Erika Bradel mit ihrem schönen Grundstück und der geräumigen Remise unweit des Schwentineparks eine großzügige Gastgeberin sein.

Im nachhinein war der gewählte Termin etwas unglücklich, da zeitgleich mehrere Hundeprüfungen und weitere landesweite Termine stattfanden und, für jeden Jäger nachvollziehbar, viele absagen mussten. Doch es kamen Britta, Willi in Begleitung seiner Frau, beide Bläser der Gruppe Belau, sowie Christel mit ihrem Mann Bernhard. Des Weiteren kam ein recht ansehnlicher Fanclub aus Angehörigen und Teckelführern, die uns u. a. schon des öfteren begleitet haben.

So feierten wir klein aber fein.

Mit einem Wegeplan des Schwentineparks ausgestattet, starteten wir unsere Vorträge am Abenteuerspielplatz mit der Begrüßung und Informationen über Wild, Jagd und Jagdsignale an die Zuhörer durch Frauke. Anschließend gingen wir gutgelaunt durch das gesamte Gehege und blieben an allen Stationen, der in der Wildbahn vorkommenden Tierarten, stehen und trugen dort die entsprechenden Signale vor. So bekamen Rothirsch, Dam-, Schwarz-, Muffel-, Gams- und Rehwild sowie Hase, Kaninchen und Flugwild, die – Gott sei ihnen Dank – doch noch nicht letzte Ehrung. Bis auf die Wildschweine, die etwas irritiert waren und für uns amüsant aber auch eindrucksvoll ihre Schnelligkeit im natürlichen Fluchtverhalten zeigten, nahmen die Wildtiere unsere Vorträge recht gelassen. Abgerundet wurden die Vorträge mit verschiedenen Jägermärschen. Schön war, dass uns neben unserem "Fanclub", auch viele Parkbesucher applaudierten.

Anschließend trafen wir uns dann auf dem traumhaften Grundstück bei Erika Bradel. Als Dank für ihre Gastfreundschaft überreichte Frauke ihr einen von uns mit selbst gemachten Marmeladen, Honig, Säften, Früchten und weiteren Leckereien bestückten Delikatessenkorb. Und noch ein Dankeschön war fällig! Und zwar an Frauke, die in einem netten Resümee unseren Werdegang – zu Beginn noch der Kreisjägerschaft Kiel zugehörig bis jetzt, wo wir uns in der Kreisjägerschaft Plön zu Hause und pudelwohl fühlen – aufzeigte. Sie hat es geschafft – keiner weiß wie – uns 10 Jahre lang auszubilden und bei Laune zu halten. Wer uns ein wenig kennt, weiß, dass dieses wirklich bewundernswert ist. So hat Ulrike keine Mühe gescheut und in einer tollen Fleißarbeit ein Jagdbild gestickt, dass alle Facetten der Jagd, von der Ansitzkanzel, über Waffe, Hund und Jagdhorn, aufzeigen. Die Freude hierüber war Frauke anzusehen und die Anerkennung an Ulrike entsprechend. Anschließend dankte uns Christel und überreichte einen Schinken sowie eine Flasche Korn. Mit Jagdhornklängen munterten unsere Gäste uns auf, so weiterzumachen.

Dann gab es das Signal „zum Essen“. Bei Bier, Wein und köstlichem Krustenbraten mit allem Drum und Dran ließen wir es uns schmecken. Nach einer kurzen, treffenden Ansprache von Willi, ließen wir einen Tag bei netten Plaudereien ausklingen, der uns noch lange in Erinnerung sein wird.

Moni