Rügen im Januar 2003

...und wieder eine Einladung zur Drückjagd auf Rügen,für die " Killer Füchse " vom Kieler Fuchs Karsten Jacobs.
Am Freitag den 17.Januar reisten wir bereits an und begannen mit einem orientierendem Reviergang. Fährten und Suhlen des Schwarzwildes waren schnell ausgemacht.
Bei strahlendem Vollmond und leichtem Frost wurden Robert, Johannes, Moni und Hans auf die Ansitze verteilt. Mit Dam- und Schwarzwildanblick wurden sie belohnt, wenn sie auch frieren mußten. Karsten und ich machten uns auf, zu einem "romantischen" zweieinhalb stündigen Revierrundgang. Kalt wurde uns jedenfalls nicht, heiß aber auch nicht!
Zur eigentlichen Drückjagd am folgendem Tag im Revier Granitz III bliesen die Kieler Füchse die Begrüßung und Aufbruch zur Jagd (westdeutsche Fassung). Unser Jagdleiter Olaf gab Keiler, Frischlinge und weibliches Rehwild frei. Wild war reichlich vorhanden. Ein Keiler und ein Schmalreh kamen zur Strecke.
Für die 4 Jungjäger in unserer Gruppe bot sich eine schöne Drückjagd mit routinierten Treibern, jagenden Hunden und sehr viel Anblick. Die klaren Anweisungen und das Lob vom Jagdleiter halfen uns sehr bei dieser Jagd. Natürlich verbliesen wir auch die Strecke und eröffneten mit Zum Essen das Schüsseltreiben .
Wir bedanken uns bei Olaf Schröder.

Am Abreisetag war noch eine kleine Klapperjagd im Revier Poseritz II vorgesehen. Es handelte sich um ein Feldrevier mit breitem Schilfgürtel. Thomas Papke erwartete uns bereits. Er und Karsten erwiesen sich als geschickte Treiber, wir aber als zurückhaltende Schützen gegenüber den flüchtenden Schwarzkitteln. Wenn es auch keine Strecke gab, so sahen wir doch zum ersten Mal die Fährten des Marderhundes.
Zu Roberts und meiner Überraschung schlug Karsten uns, im Auftrag unserer leider abwesenden "Jagdprinzessin" Regina Rathje zu Jägern. Eine tolle Überraschung!

Die Schönheit der dortigen Landschaft, der freie Blick auf die Ostsee, die Wildtiere und die Freundlichkeit der Rüganer haben es mir, und ich glaube auch den übrigen Kieler Füchsen, angetan. Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme und kommen sehr gerne wieder, um mit euch zu jagen und das Jagdhorn zu blasen.

Martina Green
Kiel

Drückjagd auf Rügen vom 7.-9.11.2003

Auch in diesem Herbst durften wir uns wieder über eine Drückjagdeinladung von Olaf Schröder nach Rügen freuen.
Nach der Ankunft im komplett renovierten und neu eingerichtetem Gästehaus Kormorangönnten wir uns eine kleine Ruhepause um anschließend im Frühstücksraum einen geselligen Abend zu verbringen. Die Stimmung war gut, die Frauen waren dem Rotwein sehr angetan, es wurde ordentlich Jägerlatein erzählt, über Hunde gefachsimpelt und über die beiden bevorstehenden Jagdtage diskutiert.
Am nächsten Morgen ging es dann nach einem guten Frühstück zum Schloss Granitz, wo wir die Begrüßung und Aufbruch zur Jagd (diesmal ostdeutsche Fassung) zum Besten gaben. Freigegeben wurden Frischlinge, Keiler, Rehwild und Raubwild. An diesem Tag kamen ein Frischling und eine von unserem Jörg geschossene uralte Ricke zur Strecke. Zwei mittelalte Keiler kamen fast allen Schützen vor, doch schießen wollte wegen der Rausche keiner.

Abends haben wir uns dann wieder im Frühstücksraum im Kormoran versammelt, Olaf hat es sich nicht nehmen lassen uns zu bewirten, Jörgs Jagderfolg wurde begossen und um 23:00 Uhr träumten alle vom nächsten Jagdtag.


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Am nächsten Morgen wurde noch mal ein Treiben über 2 Stunden durchgeführt, doch auch diesmal waren die Sauen schlauer und nutzten geschickt die Löcher in den Schützenreihen, so das am Ende nur eine Überläuferbache auf der Strecke lag. Die beiden Keiler fühlten sich sichtlich wohl bei uns und machten wieder den meisten Schützen ihre Aufwartung.
So endete dieser Jagdtag um die Mittagszeit, es gab noch einen kräftigen Eintopf vom Lagerfeuer und nach einer herzlichen Verabschiedung traten wir die Heimreise an. Anne und ich haben es dann noch zur Hubertusmesse der Kieler Jagd und Parforcehornbläser in Kirchbarkau geschafft um das herrliche Drückjagdwochenende würdig ausklingen zu lassen.
Ein herzliches Dankeschön an Olaf und seinen Mitjägern, wir haben uns in eurem Kreis sehr wohl gefühlt.

Johannes Formella