Die Kieler-Füchse auf Rügen
Am 17.Oktober 2002 machten sich die Kieler-Füchse auf den Weg zur größten und schönsten Insel Deutschlands, Rügen. Denn Karsten, der ursprünglich von dort stammt, hatte gemeinsam mit seinen Rügenern Jagdhornbläsern ein kleines Konzert arrangiert. Der zweite Höhepunkt sollten gemeinsame Jagdabende auf Sauen in dem wunderschönen Waldgebiet der Granitz seien, da die Wildschweine gerade in diesem Jahr enorme Schäden auf den Äckern und Wiesen anrichteten. Obwohl wir bei schönstem Vollmond ansaßen, und der eine oder andere auch Sauen in Anblick hatten, kam keine zur Strecke. Aber Diana war Karsten hold, ihm gelang es einen Fuchs zu erlegen. Am Tage aber war die Erkundung der Insel und die Vorbereitung des Konzerts erste Priorität. So probten wir beispielsweise auf dem historischem Grunde des "Haus Goor", welches früher die Badeanstalt des Fürsten Malte zu Putbus war und besuchten das Ostseebad Binz mit seiner beeindruckenden Bäderarchitektur und dem traumhaft schönen Ostseestrand. Am Nachmittag erforschten wir die Großsteingräber in Lancken-Granitz und wanderten durchs Biosphärenreservat Süd-Ost-Rügen. Aber am Samstag war schließlich der Höhepunkt des Ausflugs. Der gemeinsame Auftritt der "Rüganer" und der "Kieler" im Jagdschloß Granitz. Die beeindruckende Architektur des von Karl-Friedrich Schinkel geplanten Baues ist schon beeindruckend, aber der Klang innerhalb des großen Mittelturmes ist fantastisch. Egal ob Signal, Marsch oder Fanfare jedes Stück war ein akustischer Hochgenuß. Nach dem Mittagsschmaus in der "Alten Brennerei" ,im Keller des Hauses, stiegen wir alle über die gußeiserne Wendeltreppe auf die 38m hohe Aussichtsplattform, um von dort ein letztes Mal das zahlreich erschienene Publikum mit unserer Jagdmusik zu erfreuen.
Somit ging ein wunderschönes Wochenende voller Erlebnisse zu Ende. Aber wir sind uns einig.
Rügen, wir kommen wieder!!!
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |



