Drückjagd 28.11.2009

Dieses Jahr fand in der Granitz auf Rügen keine revierübergreifende Jagd statt.

Wolfgang Jacobs hatte die letzten Wochen in seinem Revierteil Ruhe einkehren lassen, praxisgerechte Drückjagdstände errichtet und die Sauen immer wieder in seinem Revierteil gespürt. 7 Kieler Füchse machten sich also erwartungsvoll auf den Weg um in dem Revierteil zu jagen und Beute zu machen. Insgesamt 23 Schützen wurden morgens von Wolfgang und Timo in Sellin bei Bockwurst und Brötchen begrüßt. Nach dem die Jagdscheine kontrolliert, Sicherheitsbestimmungen ausgegeben und die Wildfreigabe bekannt gegeben wurden ging es bei schönstem Wetter ins Revier um die Stände einzunehmen. Da es die letzten Tage sehr stark geregnet hatte konnten die Treiber leider kein Wild hochmachen. Die Sauen hatten sich bei dem schlechten Wetter wohl in die benachbarten Fichtendickungen eingeschoben so dass der Streckenplatz leer blieb. Dies tat uns vor allem für Wolfgang leid der sich so viel Mühe für diesen Jagdtag gemacht hatte. Trotzdem ließen wir es uns natürlich nicht nehmen den Jagdtag mit einem Schüsseltreiben zu beenden das Allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir trafen uns im Selliner Hof um dort die griechische Küche zu genießen und anschließend das Tanzbein zu schwingen. Winne war mal wieder nicht klein zu kriegen, Wolfgang verzauberte durch seinen orientalischen Schleier, kurzum es war ein gelungener Abend. Beim Heimweg musste sich der eine oder andere auch schon mal einhaken damit der Weg nicht doppelt so lang wurde.

Wie sagte Winne doch so treffend: „Jeder Tag ist Jagdtag, aber nicht jeder Jagdtag ist auch Beutetag“ In diesem Sinne lieber Wolfgang.
Die Kieler Füchse freuen sich wenn sie im nächsten Jahr wieder kommen dürfen.